Konzerte
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Unser Ehrendirigent Peter Danzeisen

Beitrag im GA von Susanne Eichenberger

Gemeinschaftskonzert 2011

Beitrag im REGIONAL von Arthur Dietiker

Beitrag in der AZ

Jahreskonzert 2011

Jahreskonzert 2010

Von der AZ gekürzter Bericht von Arthur Dietiker und ursprünglich auch noch mit falscher Foto versehen - . . .

“Concerto grosso“ oder “Das gemeinsame Musikerleben“

Das diesjährige Januarskonzert der Brugger Stadtmusik stand ganz im Zeichen des Zusammenspannens zweier alteingesessener “Brugger Musikliebhabervereine“, die sich - erstmals wieder seit 1947 ! – zum gemeinsamen Musizieren vereinigten: Orchesterverein und Stadtmusik. Mag dies auch für einen Aussenstehenden als eine Selbstverständlichkeit erscheinen, darf nicht vergessen werden, dass es dazu galt, über den eigenen Schatten springen zu können, Konzessionen einzugehen und.... den andern als vollwertig einzustufen.

Dank der zwei engagierten Dirigenten, Peter Danzeisen und Markus Joho, kam es zu einem Programm, das auf alles Rücksicht nahm, handelte es sich doch bei den Musikern - ausser der Konzertmeisterin des Orchestervereins und dem Solooboisten der Stadtmusik – um lauter Amateure, deren technische Möglichkeiten es zu berücksichtigen galt. Um es gleich vorwegzunehmen: Das waghalsige Projekt wurde in allen Linien zu einem uneingeschränkten Erfolg. Programmgestaltung, Probenarbeit, persönlicher Einsatz eines jeden Musikers führten zu einem Ergebnis, das ein “Bravissimo“ verdient.

Der auf den ersten Anblick imposante Orchesteraufbau liess zuerst befürchten, dass die Streicher vorne unten zum Vornherein auf verlorenem Posten sässen. Dass dem nicht so war, zeigte sich bereits in den “Antiche Danze et Arie, Suite 1“ von Ottorino Respighi.  Das neckische Frag- und Antwortspiel zwischen Streichern und Bläsern kam voll zur Geltung und zeugte auch von der immensen Probearbeit betreffend Rücksichtnahme auf den “andern“ Klangkörper. Selbst in den Tuttistellen bestand Ausgeglichenheit, wovon die “Orchestrianer“ hie und da nur träumen können, wenn sie sog. teure Profis zur Verstärkung engagieren müssen.... Nur das Cembalo war wohl ein wenig zu stark versteckt; man konnte es kaum wahrnehmen.

Bei der “Zwiefachen Symphonique“ von Serge Lancen bemerkte man, dass sich die Musiker der Stadtmusik gleichfalls “Zuhause“ fühlten, hatten sie das Werk schon einmal in der Originalfassung für Blasorchester aufgeführt. Das Hinzufügen von Streichern – durch Markus Joho geschickt integriert – zeigte das Werk in einem neuen, äusserst reizvollem Licht: Bayrische Ländlermusik mit rhythmischen Überraschungen vermischt mit Walzerseligkeit aus dem “Rosenkavalier“, von allen hingebungsvoll dargebracht.

Mit den 4 Stücken aus den “Kinderszenen“ op. 15 von Schumann – original für Klavier – befand man sich auf einem Scheideweg, wo man sich fragen musste: Kann man mit einem grossen Orchester die ironischen Feinheiten der Klavierfassung erzeugen? Lassen wir Robert Schumann persönlich zu Worte kommen, der im Jahre 1838, als er die Kinderszenen komponierte, schrieb: “Das Klavier wird mir zu enge, ich höre bei meinen jetzigen Kompositionen eine Menge Sachen, die ich kaum andeuten kann.“  Auf alle Fälle: Die Stücke haben gefallen.

Nach der Pause warteten noch zwei grosse Brocken der Wiedergabe: Mussorgskys “Eine Nacht auf dem Kahlen Berg“ sowie die Ouverture “Russische Ostern“ von Rimsky-Korsakow. Beide Werke gehören sozusagen zum Stammrepertoire aller grossen Sinfonieorchester, d.h. Vergleichsmöglichkeiten sind zuhauf vorhanden. Drum sei hier den beiden Dirigenten ein besonderes Lob ausgedrückt: Obschon sie sicher im Hinterkopf die Originaltempi ticken hörten, liessen sie sich, sofern es die eigene Nervosität erlaubte, nicht davon beeinflussen und wählten die einem Amateurorchester angemessenen Tempi. Und siehe: Es entstanden Wiedergaben, die sich mehr als nur hören liessen. Vielleicht ein bisschen schwerfälliger, ein bisschen lauter, aber jedermann voll konzentriert dabei, kaum Patzer, in vollstem Einsatz bis zum letzten Fortissimoakkord.

Sicher wird dieses Konzert allen noch lange in Erinnerung bleiben. Die Musiker können stolz sein auf das, was sie vollbracht haben. Und die Zuhörer können mit der Sicherheit nach Hause gehen, einem Musikerleben beigewohnt zu haben, das sich nicht ohne weiteres wiederholen lässt.

Nicht vergessen seien hier die den Stadtmusikkonzerten eigenen Vereinsbräuche, von Begrüssung, den immer sehr aufschlussreichen Einführungen in die einzelnen Werke durch Peter Kress und die am Samstag erfolgte Ernennung zum Ehrendirigenten von Peter Danzeisen.

M. Schüle

Regional

Jahreskonzert 2008

Poetische Geschichten im Notengewand

Stadtmusik Brugg Vielseitiges Jahreskonzert auf hohem Niveau

Man kann sich von der „Poesie eines Bildes (einer Situation, eines Augenblicks, eine stillen Handlung, einer Geschichte) erfasst“ zeigen, heisst es im Vorwort im Programmheft zum Jahreskonzert der Stadtmusik in der Reformierten Stadtkirche. Und „Poesie bedeutet dann meist so viel wie, man könne das, was einen da besonders berührt, schwerlich in Worte fassen, so zart und fein sei es. Nur ein Gedicht oder vor allem Musik vermöge dieses Besondere auszudrücken“. Dem ist wahrhaft so. Und mit Letzterem, mit erzählerisch tiefgründiger Musik beglückte die Stadtmusik die einen Besucher am Samstagabend, die anderen am  vorgerückten Sonntagnachmittag. Peter Kress führte mit interessanten Erklärungen zu den einzelnen Werken durchs Programm. Und Maestro Peter Danzeisen lancierte die mit etlichen Aushilfen verstärkte Stadtmusik (in welcher erfreulicherweise fünf Jungmusikanten ihre Premiere absolvierten) mit präziser Stabführung durch die „Geschichten im Notengewand“.

Einmal etwas zu viel Power

Fast euphorisch temperamentvoll  erwies die Stadtmusik zum Auftakt mit der Ouvertüre zu Rosamunde, der Prinzessin von Zypern, dem grossen Komponist Franz Schubert die Ehre. Kommen sie nun mit der Stadtmusik ans Flussufer, und tauchen sie ein in eine Geschichte voll Fantasie und Poesie, forderte Peter Kress die Konzertbesucher bei der Ansage von „The Wind in the Willows“ (Der Wind in den Weiden) auf, in welcher Geschichte eine Wasserratte, ein Maulwurf und eine Kröte die Hauptakteure sind. Und die Stadtmusik trumpfte in deren Interpretation grossartig auf. Teils zu euphorisch. So dass die zart-lieblichen „Herztöne“ der Harfe im Volumen des grossen Orchesters total untergingen. Schade! Herrlich dann, wie das Brugger „Tonhalleorchester“ unter Leitung von Peter Danzeisen Carl Gottlob Reissigers „Felsenmühle“-Ouvertüre  präsentierte, bevor es sich dann nach Rachmaninoffs Italian Polka ein Pause gönnte.

Hörgenuss der oberen Sphäre

Ein musikalisch anspruchsvoller Hörgenuss sind die von der Stadtmusik exakt pointiert präsentierten drei Sätze aus der Norman Rockwell Suite von Hayato Hirose. Im ersten Satz (The Marriage License) erzählt die Notengeschichte, wie ein junges Paar seine Heiratsurkunde unterschreibt. Im „Shuffleton`s Barbershop“ treffen sich ältere Laienmusiker im Hinterzimmer des Coiffeursalons. Und im dritten Satz (Christmas Homecoming) kommt Rockwells ältester Sohn zu Weihnachten nach Hause – im perfekten „Notenschritt“ der Brugger Stadtmusik. Ein weiterer Höhepunkt war – nach dem auf einem alten schottischen Volkslied basierenden „Dance Away“, Malcolm Arnolds „The Pre-Goodmann Rag“ mit einem fantastischen Klarinettensolo, das eigentlich eine Standing ovations  verdient hätte. Mit einer Auswahl von Melodien aus dem Musical „The Woman in White“ (plus Zugabe) schloss das Jahreskonzert 2008 der Stadtmusik. (adr)

 

Jahreskonzert 2007

Quelle: AZ Brugg, 29. Januarr 2007 (Arthur Dietiker)

Grossartiges musikalisches Gesamtkunstwerk

Die Stadtmusik hat sich mit dem Jahreskonzert 2007 selber übertroffen.

Was das Brugger Stadtorchester – genannt Stadtmusik – am Jahreskonzert in der Reformierten Stadtkirche bot, war ein grossartiges musikalisches Gesamtkunstwerk, das hier in wenigen Zeilen im Detail zu würdigen schlicht unmöglich ist. Darum kurz und bündig: Gratulation!

Wie es Dirigent Peter Danzeisen versteht, das Stadtorchesterteam zur Höchstleistung zu motivieren, ist beeindruckend. Chapeau! Da gab sich auch Peter Kress keine Blösse. Solid vorbereitet, führte er auch dieses Jahr wieder mit interessanten Angaben zu den einzelnen Werken und deren Komponisten durchs Konzert, zu dessen Auftakt das Stadtorchester mit „Pastime with Good Company“ musikalisch präzis nuanciert an die Zeit zwischen 1509 und 1547 erinnerte, als Heinrich VIII als König von England schauererregende Berühmtheit erlangte. In der Brugger Stadtkirche aber ging die (musikalische) Zeitreise zügig weiter, ins Herz Europas der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt nach Böhmen. Mit den von Antonin Dvorak komponierten  „Slawischen Tänzen Nr. 7 und Nr. 6“.

Highlight des Abends

Werke vom 1838 in Köln geborenen Max Bruch stehen heutzutage zu Unrecht sehr selten auf Konzertprogrammen. Mit dessen „Kol Nidrei“ landete die Stadtmusik jedenfalls einen Volltreffer. Die Melodie ist ein Gesang, der am Vorabend des jüdischen Versöhnungstages (Jonn Kippur) vom Kantor vorgetragen wird. Sie spiegelt die Elemente Reue und Freude über die zu erwartende Vergebung und Versöhnung wider. Das Cello ist der menschlichen Stimme sehr nahe. Wie nahe, das hörte, ja das spürte man in der Stadtkirche beim herrlichen, ungebremst zu Gemüte gehenden Cello-Solo von Musiklehrer Guido Steinmann, dessen „Vorsingen“ Isabelle Steinbrüchel (Musiklehrerin) mit Sphärenklängen der Harfe ergänzte. Eine orchestrale Glanzleistung des Brugger Stadtorchesters!

Neue Uniform „verdient“

Am Jahreskonzert lancierte Peter Danzeisen seine höchst konzentriert agierende Mannschaft noch zu zwei weiteren Slawischen Tänzen, zu Vaughan Williams „Folk Song Suite“ und weiteren hochklassigen Werken renommierter Komponisten. Und das Publikum war total begeistert. Applaudierte minutenlang. Auch am Sonntag, als die Stadtmusik – eine Premiere! – ein zweites Mal zum Jahreskonzert (in verkürzter Form) einlud, und nicht wie publiziert während einer, sondern während anderthalb Stunden den BesucherInnen und Besuchern als Stadtorchester in Hochform viel Freude bereitete. Eines ist klar: Diese Stadtmusik hat die neue Uniform, die am 23./24. Juni eingeweiht wird, redlich verdient! (adr)

        

Bilder und Ton-Dokument des Jahreskonzertes 2007: Mit freundlicher Genehmigung von Hardi Blumer (Siegrist der Reformierten Stadtkirche Brugg).                   Die CD des vollständigen Jahreskonzertes kann bei der City Apotheke+Drogerie Kuhn zum Preis von Fr.15.- bezogen werden...

Herbstkonzert 2006

Quelle: AZ Brugg 19. September 2006 (Julia Stephan)

Ohren- und Gaumenschmaus

Die Stadtmusik Brugg gibt ein unterhaltsames Herbstkonzert in der Turnhalle Au/Lauffohr.

Das Auge isst mit - die Ohren auch. Die Stadtmusik Brugg hat am Samstagabend in der Turnhalle Au/Lauffohr ein italienisches Viergangmenü gezaubert.

Unter grün-weiss-rotem Lichtermeer erwartete das zahlreich erschienene Publikum ein genüssliches Programm: Unter dem Motto «Musica con Pasta e Dolce» setzte die Stadtmusik Brugg am diesjährigen Herbstkonzert ihren Zuhörern Leckerbissen aus der italienischen Küche vor. Durchs Programm führten Jim Knopf, gespielt von Claudia Sandmeier, und Michael Peter alias Lukas. Die jungen Unterhaltungstalente waren bereits im letzten Jahr im Rahmen eines Kinderkonzertes der Stadtmusik Brugg beim Publikum auf positive Resonanzen gestossen. Auch für das diesjährige Herbstkonzert hat man laut Thomas Schaffner, dem Präsident der Stadtmusik Brugg, versucht, das Programm auch für ein junges Publikum attraktiv zu gestalten. Tatsächlich verstanden es die beiden Wunderköche, mit viel Witz und Publikumsnähe ungezwungen durch den Abend zu führen.

Vom Aperitif angeregt, kochten sie Minestrone im überdimensionalen Messingtopf und luden zu Pasta bei Kerzenlicht und Chianti, immer zu den passenden Klängen der Stadtmusik, deren Stücke «Tortellini e Chianti» oder «Peanuts» hiessen. Die Ergebnisse ihrer Kochkünste wurden in Häppchen an die hungrigen Zuschauer verteilt. Höhepunkt bildete das Stück «Coffee Variations»: Lukas und Jim Knopf reichten zu Walzerklängen eine «Wiener Mélange», zu irischen Volksmelodien «Irish Coffee» und mixten mit russischer Bärenmütze auf dem Kopf einen «Café Pushkin».

Unterstützt wurden die Bläser und das Köche-Duo vom Coro Italiano aus Teufenthal. Unter der Leitung von Marlies Tschupp sang der Chor italienische Volkslieder über Olivenbäume und Trauben, über Seen aus Sauce und Berge aus Stockfisch. Wer bei so viel lautmalerischer Appetit anregung Heisshunger bekam, wurde in der Pause von der Festwirtschaft des Musikvereins Brugg-Windisch mit Spaghettiportionen verwöhnt. Auch Jim und Lukas verliessen mit vollen Bäuchen die Bühne mit ihrer selbst gebastelten Lokomotive. Schade nur, dass die Musik bei so viel Rahmenprogramm etwas zu weit in den Hintergrund gerückt ist. Denn dass das Publikum nichts gegen einen musikalischen Nachschlag hatte, äusserte sich im lauten Zugabeapplaus.

u n d

Quelle: Brugger General-Anzeiger 22. September 2006 (em)

Die Stadtmusik Brugg mit geladenen Gästen

Südländisch beschwingt

Erstaunlich wie viele Musikstücke kulinarische Titel tragen. Entsprechend wurde das Menü zusammengestellt und von Jim Knopf und Lukas präsentiert.

Wie es sich gehört begann der vergnügliche Abend für Gross und Klein mit einem Aperitif, zu dem Jim und Lukas entsprechende Häppchen gezielt verteilten.

Für die Suppe schleppten die beiden Wunderköche gar eine Riesenkupferschüssel heran, dazwischen spielte die Stadtmusik mit Peter Danzeisen als Dirigent Sätze der „La Soupe aux Choux“ von Raymond Lefèvre. Dazwischen erfreute der Coro Italiano unter der Leitung von Marlies Tschupp mit volkstümlichen Liedern die Zuhörerschaft. Auch diese Lieder blieben dem kulinarischen Motiv treu und besangen Weine und schmackhafte Gerichte.

Um den derart „glustig“ gemachten Gästen entgegenzukommen, wurde in der Pause vom Musikverein Brugg-Windisch, dessen Mitglieder auch für den Service zuständig waren, feine Spaghetti serviert.

Zum Dessert reichte die Stadtmusik Süsses, das aber auch sehr rassig war wie etwa Ice Cream von Johnson, Mol und King.

Der Kaffee wurde ganz speziell begleitet, nämlich auf vier Kaffeetassen als Schlaginstrumente, gekonnt rhythmisch beklopft von Max Kuhn. Ein musikalischer Kaffeemix von Frankreich bis Russland rundete das Programm ab. Diese Gelegenheit nutzten Jim und Lukas und verwöhnten einzelne Gäste mit dem entsprechenden Kaffee ob Wiener Mélange oder irish Coffee.

Mit Begeisterung und Herzblut sangen die Mitglieder des Coro Italiano immer wieder wohlklingende Lieder, die das Publikum gerne mit Klatschen unterstützte.

Sonntag, 20. Mai 2012
Aktuelles
29.06.12
"Serenade"
04.07.12
Zapfenstreich
05.07.12
Jugendfest
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